Veröffentlichungen

Mitglieder des Deutsch-Chinesischen Mediennetzwerks veröffentlichen regelmäßig Bücher und Buchbeiträge, Artikel und Sendungen über China und Deutschland sowie zu deutsch-chinesischen (Medien-)Themen. Im Folgenden eine kleine Auswahl.

    • Drachentanz - Chinas Aufstieg zur Weltmacht und was er für uns bedeutet


      Chinas Aufstieg fasziniert die Welt - und lehrt sie das Fürchten. Unter Parteichef Xi Jinping erlebt das Land einen Rückfall in die Diktatur. Gleichzeitig dehnt es seinen globalen Einfluss immer weiter aus. Nicht nur in Amerika, auch in Europa wächst das Unbehagen an der neuen Weltmacht und an ihren Methoden. Droht ein neuer kalter Krieg oder sogar ein chinesischer Triumph über den Westen?

      Pekings Machthaber perfektionieren die Überwachung ihrer Bevölkerung und errichten ein System aus Belohnungen und Strafen, mit dem sie regimekonformes Verhalten durchsetzen. Minderheiten wie die Uiguren werden brutal verfolgt und in Lagern "umerzogen". In Hongkong soll die Opposition zum Schweigen gebracht werden, während im südchinesischen Meer Chinas militärische Präsenz zielstrebig ausgebaut wird.

      Mit dem Riesenprojekt der "Neuen Seidenstraße" schafft China neue Abhängigkeiten im Mittleren Osten, Afrika und in Europa. Doch es gibt auch Probleme. Manches spricht dafür, dass China diesen Expansionskurs weder ökonomisch noch politisch auf Dauer durchhalten kann. Massive Umweltprobleme kommen hinzu. Und die Corona Krise hat vielen westlichen Ländern gezeigt, dass die Abhängigkeit von China ein kritisches Ausmaß erreicht hat.

      Matthias Naß: Drachentanz - Chinas Aufstieg zur Weltmacht und was er für uns bedeutet. C.H. Beck Verlag, 2021, 320 Seiten, 24,95 Euro

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    Matthias NASS (Jg. 1952) ist Internationaler Korrespondent der Zeit sowie Gründer und Wissenschaftlicher Leiter der Zeit Akademie. Auf Zeit Online erscheint wöchentlich seine Morgenkolumne „Fünf vor 8“. Er ist Co-Vorsitzender des „Deutsch-Japanischen Forums“. Von ihm erschienen die Bücher „Countdown in Korea. Der gefährlichste Konflikt der Welt und seine Hintergründe.“ (C.H. Beck, 2017) und „Der Elblotse. Helmut Schmidts Hamburg.“ (Hoffmann und Campe, 2019). Im Februar 2021 erschien bei C.H. Beck „Drachentanz - Chinas Aufstieg zur Weltmacht und was er für uns bedeutet“.

    • Chinas Bosse – Unsere unbekannten Konkurrenten

      Wer steckt hinter den Unternehmensgiganten aus China? Sie erobern die Weltmärkte, positionieren China als digitale Supermacht und prägen die entscheidenden Zukunftsindustrien. Gleichwohl wissen wir fast nichts über sie. Wie ticken Chinas Bosse? Wer steckt hinter den immer mächtigeren und aggressiven Unternehmensgiganten? Was sind das für Leute, die in Frankreich Weinberge und in Europa Fußballvereine oder Immobilien kaufen? Was passiert, nachdem sie bei deutschen Unternehmen, Banken, Flughäfen eingestiegen sind? Der renommierte Chinaexperte Wolfgang Hirn hat beste Verbindungen und recherchiert regelmäßig vor Ort. Er liefert einen einzigartigen Einblick ins Zentrum des chinesischen Wirtschaftsmodells und porträtiert die Macher und ihre Strategien.

      Wolfgang Hirn: Chinas Bosse – Unsere unbekannten Konkurrenten. Campus Verlag, 2018, 284 Seiten, 26 Euro.

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    Wolfgang HIRN gibt seit Juli 2020 den kostenfreien Newsletter Chinahirn heraus. Davor war er bis zu seiner Pensionierung im August 2019 Reporter beim manager magazin, für das er seit 1985 arbeitete. Seit 1986 reist der Diplom-Volkswirt (Universität Tübingen) regelmäßig nach China. Hirn hat mehrere Bücher über China geschrieben, unter anderem den Bestseller „Herausforderung China“. Zuletzt erschienen von ihm „Chinas Bosse“ und „Shenzhen – Die Weltwirtschaft von morgen“ (beide im Campus Verlag).

    • Chinese Public Diplomacy. The rise of the Confucius Institute

      Sie gelten als Aushängeschilder der chinesischen Außenkommunikation (Public Diplomacy): die Konfuzius-Institute (KI). Doch welches Konzept steht dahinter, wie sind sie aufgebaut und wer finanziert sie? Diese und weitere Fragen beantwortet Falk Hartig in seinem Buch “Chinese Public Diplomacy. The rise of the Confucius Institute”. Nach einem kurzen Überblick über allgemeine Grundlagen von Public Diplomacy und zu chinesischer Außenpolitik geht der Autor auf die Akteure der Public Diplomacy in China ein und beschreibt die Umstände, die zur Gründung der KI geführt haben: Wie agieren sie? Wie präsent sind sie gegenüber klassischen Akteuren chinesischer Außenpolitik?

      Der Fokus liegt auf der Analyse der KI in Europa und Ozeanien, ihrer Zielgruppen und Aktivitäten. Anhand von Fallstudien gibt das Buch detaillierte Einblicke in die Arbeit der Institute. Auch die starke Kritik und der zugleich hohe Zuspruch durch westliche Medien werden ausführlich erläutert. Das Buch greift ideologische Streitfragen auf, betrachtet praktische Aspekte der Institute und vergleicht sie mit Mittlerorganisationen wie dem Goethe-Institut.

      Anders als vergleichbare Institute sind die KI „Joint-Ventures“ internationaler und chinesischer Partner aus den Bereichen Bildung und Kultur. Das Buch beschreibt diese Kooperation als strategisch kluges Vorgehen der VR China, die das weltweite Interesse an chinesischer Kultur und Sprache zu nutzen weiß und ausländische Partner nicht nur organisatorisch, sondern auch finanziell in seine globale Kommunikationsstrategie einbezieht.

      Falk Hartig: Chinese Public Diplomacy: The Rise of the Confucius Institute, Routledge, 2016, 204 Seiten, 90,- £.

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    Falk HARTIG hat Sinologie und Journalistik in Leipzig und Chongqing studiert. Promotion zu Chinas Kulturdiplomatie und den Konfuzius-Instituten in Australien. Langjährige Erfahrung als Journalist mit Chinabezug, als forschender Kommunikationswissenschaftler mit Chinabezug sowie im Bereich der deutschen Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Arbeitet zurzeit in der Unternehmenskommunikation einer international tätigen Beratungsgesellschaft und verfolgt mit großem Interesse die journalistischen Arbeiten der Vereinsmitglieder.

    • China-Indien-Serie in Bild der Wissenschaft

      Der weitere Aufstieg von China und Indien wird die Welt im 21. Jahrhundert prägen – politisch, wirtschaftlich, wissenschaftlich. Der Ressourcenhunger der aufstrebenden Riesenreiche ist beispiellos. Mit ihnen wird eine Lösung globaler Umweltprobleme wie Klimawandel und Wasserknappheit noch schwieriger. Ohne sie unmöglich.

      Für bild der wissenschaft hat Markus Wanzeck einen Weitwinkel-Blick auf China und seinen großen Nachbarn Indien geworfen und dafür mit Experten aus beiden Ländern über Gesellschaft und Bildung, Wissenschaft und Innovation, Ökonomie und Ökologie gesprochen. Erschienen im Sommer und Herbst 2015 in einer dreiteiligen Serie.

      Weitere Infos finden Sie auf www.wissenschaft.de.

    Markus WANZECK ist seit 2011 Redakteur und Reporter bei Zeitenspiegel Reportagen, seit 2014 schwerpunktmäßig für das Umweltmagazin natur. Für seine journalistische Arbeit hat er mehrere Stipendien und Auszeichnungen erhalten und war bei Nannen-Preis und Deutschem Reporterpreis nominiert. Als Medienbotschafter-Stipendiat der Robert-Bosch-Stiftung war er 2009 für drei Monate in China (Gastjournalist bei der Tageszeitung China Daily in Peking) und 2017 für drei Monate in Indien (Gastjournalist beim Umweltmagazin Down to Earth in Delhi). Er hat Philosophie und Soziologie in München und Sydney, Australien, studiert und die Zeitenspiegel-Reportageschule in Reutlingen besucht. Weitere Infos: www.zeitenspiegel.de/de/autoren/markus-wanzeck/

    • Wok ‘n’ Roll

      “Die Kantonesen essen alles, was am Himmel fliegt, außer Flugzeuge, alles, was auf der Erde kriecht, außer Autos, alles, was vier Füße hat, außer Stühlen und Tischen.”

      Als leidenschaftliche Liebhaberin von außergewöhnlichem Essen beschließt Ruth Fend, nach dem Verlust ihres Korrespondentenjobs in China kochen zu lernen. Auf der Suche nach Lehrmeistern bereist sie das Land, schaut den Köchen in einem kleinen südwestchinesischen Familienrestaurant in den Wok, gewinnt einen reichen Pekinger Manager als Kochpartner oder zieht mit einem Nudelmeister die feinsten Nudeln Chinas.

      In diesem widersprüchlichen Land, in dem alle Traditionen durch die Kulturrevolution und die rasante Industrialisierung in Frage gestellt sind, in dem Dissidenten die Todesstrafe fürchten müssen, ist das gemeinsame Kochen und Essen für viele die eine Möglichkeit zur Besinnung auf althergebrachte Traditionen und verkörpert zugleich den Stolz auf die Gegenwart.

      Ruth Fend bereist das Land auf dem Pfad der Köstlichkeiten und beißt auch bei für den westlichen Gaumen eher skurrilen Gerichten herzhaft zu. Eine kulinarische und kulturelle Entdeckungsreise durch das Reich der Mitte.

      Ruth Fend: Wok ‘n’ Roll, Aufbau Verlag, 2015, 304 Seiten, 16,95 €.

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    Ruth FEND hat in Genf und Boston Internationale Beziehungen studiert, Schwerpunkt Internationale Umweltpolitik und Entwicklungsökonomie. Bei der Financial Times Deutschland volontiert, kommentiert und als Korrespondentin von Peking aus über China berichtet. Sich für ein Buch („Wok'n'Roll“) durchs Land gegessen. Zurück in Deutschland, die Redaktion von Business Punk und dann von Neon geleitet. Seit 2019 bei Zeit Online und dort zunächst Z2X, Festival der neuen Visionäre, geleitet.

    • China-Umweltserie in Natur

      Bald wird China die USA als Wirtschaftsweltmeister ablösen. Das Land ist Sprinter und Dauerläufer zugleich. Doch es wird von seinen Umweltproblemen eingeholt. Das Magazin natur widmet sich 2015 mit der Serie “Umweltmacht China” den großen Herausforderungen, vor denen das Reich der verlorengegangenen Mitte beim Schutz von Umwelt, Natur und der Gesundheit seiner Bürger steht.

      Markus Wanzeck koordiniert die Serie, für die Journalisten aus Deutschland und China schreiben. Zudem hat er mit Unterstützung eines Stipendiums der “Internationalen Journalisten-Programme” (IJP) einige Beiträge vor Ort recherchiert.

      Der erste Teil der Serie ist in natur 02/15 erschienen.

    Markus WANZECK ist seit 2011 Redakteur und Reporter bei Zeitenspiegel Reportagen, seit 2014 schwerpunktmäßig für das Umweltmagazin natur. Für seine journalistische Arbeit hat er mehrere Stipendien und Auszeichnungen erhalten und war bei Nannen-Preis und Deutschem Reporterpreis nominiert. Als Medienbotschafter-Stipendiat der Robert-Bosch-Stiftung war er 2009 für drei Monate in China (Gastjournalist bei der Tageszeitung China Daily in Peking) und 2017 für drei Monate in Indien (Gastjournalist beim Umweltmagazin Down to Earth in Delhi). Er hat Philosophie und Soziologie in München und Sydney, Australien, studiert und die Zeitenspiegel-Reportageschule in Reutlingen besucht. Weitere Infos: www.zeitenspiegel.de/de/autoren/markus-wanzeck/

    • Felix Lee: Macht und Moderne – Chinas großer Reformer Deng Xiaoping.

      Wer das moderne China verstehen will, muss sich mit der Biographie eines der einflussreichsten Staatsmänner für das 21. Jahrhundert auseinandersetzen: mit der Deng Xiaopings. Unter seiner Führung entwickelte sich China nach dem Tod Mao Zedongs innerhalb von nur drei Jahrzehnten zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Erde. Noch im Jahr 1976 war China eines der ärmsten Länder der Welt.

      Deng war zwar Reformpolitiker, aber deshalb längst noch kein Demokrat. Auf seinen Befehl hin rollten 1989 die Panzer über den Platz des Himmlischen Friedens. Gewaltsam schlug die Armee die Proteste der Bevölkerung nieder und begrub damit die Hoffnung auf einen politischen Frühling.

      Felix Lee setzt sich kritisch mit dem Leben und Wirken Deng Xiaopings auseinander. Was hat den einst glühenden Mao Anhänger zum Kapitalisten chinesischer Prägung werden lassen? Hatte Deng eine Vision für China? Warum ließ er eine wirtschaftliche Öffnung zu, versperrte sich aber tiefgreifenden politischen Veränderungen? Und ist Dengs Vermächtnis Fluch oder Segen für das heutige China?

      Felix Lee: Macht und Moderne – Chinas großer Reformer Deng Xiaoping, Rotbuch Verlag, 2014, 304 Seiten, 24,95 €.

      Weitere Informationen zu dem Buch und eine Bestellmöglichkeit finden Sie hier.

    Felix LEE hat 2012 bis 2019 als China-Korrespondent unter anderem für taz, Zeit Online, die Funke-Mediengruppe und das Redaktionsnetzwerk Deutschland gearbeitet. Nun lebt er wieder in Berlin und ist Wirtschaftsredakteur der taz. 2011 ist sein erstes Buch erschienen: „Der Gewinner der Krise – was der Westen von China lernen kann“. 2014 sein zweites: „Macht und Moderne. Chinas großer Reformer Deng Xiaoping. Eine Biographie“. Beide Bücher erschienen im Rotbuch Verlag.

    • Wolfgang Hirn: Der nächste Kalte Krieg – China gegen den Westen

      Lange Zeit dachte man im Westen, dass wenigstens die Finanzwelt westlich dominiert bleibt, wenn schon die Waren aus Fernost und vor allem aus China kommen. Doch ein Ereignis hat diese heile Finanzwelt und damit auch die reale Welt gravierend verändert: Die Finanzkrise im Herbst 2008. USA in Not, EU in Not? Wer ist der Retter in der Not? – China.

      Die Europäer müssen bei den Chinesen betteln gehen. Zum letzten Mal mussten die Europäer nach dem Zweiten Weltkrieg betteln gehen, damals bei den Amerikanern, die sich mit dem Marshallplan spendabel zeigten. Dieses Mal können die Amerikaner nicht helfen, weil sie selber kein Geld haben. Auch sie sind auf die Chinesen angewiesen. China wird diese neue Macht nutzen, und zwar – wie stets – vorsichtig und pragmatisch.

      Die Welt steht vor einem Zweiten Kalten Krieg. Der Konflikt wird auf allen denkbaren Feldern ausgefochten: Wirtschaft, Währung, Technologie, Kapitalmacht, Rohstoffe, Umwelt, Militär, auch über ideologische Fragen. Wolfgang Hirn beschreibt, wie die Konfrontationslinien aussehen werden.

      Wolfgang Hirn: Der nächste Kalte Krieg – China gegen den Westen, S.Fischer Verlag, 2013, 288 Seiten, 14,99 €, Erscheinungstermin: 25.4.2013.

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    Wolfgang HIRN gibt seit Juli 2020 den kostenfreien Newsletter Chinahirn heraus. Davor war er bis zu seiner Pensionierung im August 2019 Reporter beim manager magazin, für das er seit 1985 arbeitete. Seit 1986 reist der Diplom-Volkswirt (Universität Tübingen) regelmäßig nach China. Hirn hat mehrere Bücher über China geschrieben, unter anderem den Bestseller „Herausforderung China“. Zuletzt erschienen von ihm „Chinas Bosse“ und „Shenzhen – Die Weltwirtschaft von morgen“ (beide im Campus Verlag).

    • Felix Lee: Die Gewinner der Krise – Was der Westen von China lernen kann

      China ist XXL: Menschenrechtsverletzungen sind an der Tagesordnung, Armut herrscht in den ländlichen Regionen, und Umweltschutz steht auch nicht ernsthaft zur Diskussion. Zudem wird China in Kürze die USA als führende Weltwirtschaftsmacht ablösen, wodurch die altbekannte Angst vor der “Gelben Gefahr” in den aktuellen Debatten Konjunktur erfährt.

      Nichtsdestotrotz, die chinesische Regierung hat die Finanzkrise – im Gegensatz zu den westlichen Ländern – mit Bravour gemeistert. Dabei hat sich die strenge Kontrolle des Bankensektors durch den Staat während der Lehman-Pleite ausgezahlt. Währungsgeschäfte blieben in staatlicher Hand und das internationale Spekulantentum konnte abgewehrt werden, die Binnenwirtschaft wurde gestärkt.

      China hat sich darauf konzentriert, seine Schlüsselindustrien massiv zu fördern, und scheute sich nicht, wirtschaftliche Probleme mittels eines weltweiten Beraternetzwerkes und enormen Investitionen anzugehen. Der pragmatische Umgang mit der eigenen Immobilienblase hat gezeigt, dass eine staatliche Regulierung der Wirtschaft durchaus Erfolg haben kann.

      Felix Lee: Die Gewinner der Krise – Was der Westen von China lernen kann, Rotbuch Verlag, 2011, 192 Seiten, 12.95 €.

      Weitere Informationen zu dem Buch und eine Bestellmöglichkeit finden Sie hier.

    Felix LEE hat 2012 bis 2019 als China-Korrespondent unter anderem für taz, Zeit Online, die Funke-Mediengruppe und das Redaktionsnetzwerk Deutschland gearbeitet. Nun lebt er wieder in Berlin und ist Wirtschaftsredakteur der taz. 2011 ist sein erstes Buch erschienen: „Der Gewinner der Krise – was der Westen von China lernen kann“. 2014 sein zweites: „Macht und Moderne. Chinas großer Reformer Deng Xiaoping. Eine Biographie“. Beide Bücher erschienen im Rotbuch Verlag.

    • Falk Hartig: Die Kommunistische Partei Chinas heute – Von der Revolutions- zur Reformpartei

      Seit fast 60 Jahren regiert die Kommunistische Partei Chinas das bevölkerungsreichste Land der Erde. In den letzten Jahrzehnten hat die Partei einen erstaunlichen Reformprozess durchlaufen: Die Ideologie wurde den Anforderungen der Globalisierung angepasst und marktwirtschaftliche Elemente zugelassen.

      Falk Hartig zeichnet die Veränderungen nach und stellt die verschiedenen Konzepte, wie den Sozialismus chinesischer Prägung, die sozialistische Marktwirtschaft sowie die Idee der harmonischen Gesellschaft vor. Zutage treten dabei überraschende Anpassungsmechanismen: So werden mittlerweile auch Privatunternehmer in die Partei aufgenommen und die Führung besinnt sich wieder auf traditionelle chinesische Werte.

      Angesichts der wachsenden wirtschaftlichen Macht Chinas kommt der Westen nicht umhin, sich mit der Partei auseinanderzusetzen, die das Land auch in absehbarer Zeit beherrschen wird.

      Falk Hartig: Die Kommunistische Partei Chinas heute – Von der Revolutions- zur Reformpartei, Campus Verlag, 2008, 196 Seiten, 24,90 €.

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    Falk HARTIG hat Sinologie und Journalistik in Leipzig und Chongqing studiert. Promotion zu Chinas Kulturdiplomatie und den Konfuzius-Instituten in Australien. Langjährige Erfahrung als Journalist mit Chinabezug, als forschender Kommunikationswissenschaftler mit Chinabezug sowie im Bereich der deutschen Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Arbeitet zurzeit in der Unternehmenskommunikation einer international tätigen Beratungsgesellschaft und verfolgt mit großem Interesse die journalistischen Arbeiten der Vereinsmitglieder.

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